Fotografie ist Handwerk

Fotografie ist Handwerk

Was nach einem abgedroschenen Slogan klingt, ist alles andere als weit her geholt.
Wussten Sie: Um Portrait  oder Hochzeitsfotografie ausüben zu dürfen, ist die Mitgliedschaft in der Handwerkskammer Pflicht. Und diese gibt es leider nicht umsonst…

Vertseckte Kosten

Wissen Sie noch was Sie für Ihren letzten Handwerker an Stundenlohn bezahlen durften?
48,- Euro und mehr sind für Fliesenleger und Co keine Seltenheit.
Doch wie kommen diese „unverschämt“ anmutenden Preise zustande?
Schauen wir doch einfach mal was die Handwerkskammer Stuttgart dazu sagt

https://www.hwk-stuttgart.de/artikel/wie-viel-kostet-eine-handwerkerstunde-67,232,681.html

Da wir bei Weißwange-Fotografie keine Mehrwertsteuer abführen brauchen, da wir nach Kleinunternehmer Regelung arbeiten, sparen sich als Kunde die  19% MwSt.
Lohnnebenkosten entstehen momentan auch noch nicht, da wir das Unternehmen im Nebengewerbe führen..

Hinzu kommen also noch allerhand Nebenkosten für die Handwerkskammer, Betriebshaftpflichtversicherung, Steuerberater, Spritkosten, Kosten für Lieferanten, Verpackungsmaterial, Werbung, DVD’s usw. die auf unsere Kunden umgelegt werden müssen.

Neben den genannten Kosten sind es eben auch technische Dinge, die bezahlt werden wollen, die irgendwann verschlissen sind und ersetzt werden müssen, denn auch eine Kamera hat keine unbegrezte Lebenszeit. Denken Sie nur einmal an Lampen, Blitze, Fotoapperat, Objektive, PC, Speicherkarten usw.

Software wie photoshop, lightroom oder auch die homepage, gibt es leider nicht umsonst.

 

Zeitaufwand die der Kunde nicht sieht

Der Fotograf macht ja nur ein paar Fotos und kassiert dafür einen fürstlichen Lohn.

Genau so, oder ähnlich hört man es oft durch die Blume, wenn man sich mit vielen Menschen unterhält. Doch so einfach ist es nicht.

Während für den Kunden die Bilder gemacht und quasi gedanklich schon auf dem Weg zu ihm sind. Fährt der Fotograf Nachhause und beginnt mit der 2. Schicht. Anders als ein Fliesenleger oder anderer Handwerker, machen wir eine Art „Heimarbeit“ Hierzu gehört :

  • sichten des Bildmaterials
  • bearbeiten der Bilder (Retusche, Zuschnitt)
  • Rücksprache mit dem Kunden
  • Bilder hochladen an den Lieferanten
  • evtl. seperater Zuschnitt der Bilder für Fotobuch
  • bestellen der Bilder
  • nach Erhalt, prüfung der Qualität
  • Rechnung schreiben
  • verpacken und versenden oder persönlich dem Kunden überegeben

Ein beträchtlicher Aufwand, der oft ein vielfaches mehr Zeit in Anspruch nimmt, als das shootig selbst. Wie so oft geht manchmal ein ganzes Wochenende für die Bearbeitung von Bildern dahin.

Es ist keine Seltenheit, das man nach einer Hochzeit mehr als 1.000 Bilder zu sichten hat und alleine für die  Bearbeitung 2-3 Tage a 8 Stunden reine Arbeitszeit benötigt.

Für den Upload einer handvoll Bildern im Fomat 4000×6000 Pixeln, benötigt man je nach Uploadgeschwindigkeit oft 1-2 Stunden. Von Stromkosten wollen wir hier erst ganicht sprechen..

Für ein homeshooting im Umkreis von 50 km, sind wir gut und gerne insgesamt 1 Stunde  für Hin-/Rückweg unterwegs.

Am Ende erscheinen die Kosten für ein gelungenes shooting mit tollen Bildern incl. Material und Lieferung nicht mehr ganz so teuer, beachtet man diese Zeilen.

Wir hoffen das Preisgefüge ein wenig transparenter für Sie gestaltet zu haben . Bitte denken Sie immer an den Faktor Zeit und die Nebenaufwendungen die entstehen, wenn Sie von einem Fotografen ein Angebot erhalten.

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